FANDOM


Die Lyren, gemeinhin auch als Meerjunfrau bzw. Meermann bezeichnet oder abwertend "Fischmensch", sind eines der ältesten Völker Venterras. Sie zählen zu den menschenähnlichen Geschöpfen, verbitten sich jedoch jeglichen Vergleich. Die Lyren sind dazu in der Lage, sowohl im Gewässer, als auch an Land zu überleben und haben seit je her eine besondere Bindung zum Wasser.

Aussehen

Alter

Lyren werden im Durchschnitt zwischen X und X Jahren alt. Das Säuglingsalter beenden sie mit ihrem zweiten Lebensjahr, ihre Kindheit mit 18. Als Erwachsener gilt eine Lyra mit 30 Jahren, zeugungsfähig allerdings schon mit etwa 25.

Körperbau

Der Körper eine Lyra ist durchschnitt bezeichenbar mit den Worten "wohlgeformt", was (mit wenigen Ausnahmen) auch sehr gut auf dieses Volk zutrifft. Die männlichen Lyren erreichen eine durchschnittliche Körpergröße von 1,85m, die Frauen sind meist wesentlich kleiner mit einer durchschnittlichen Größe von 1,70m. Die Männer haben von Natur aus einen etwas durchtrainierten und breiteren Körper als normale Menschen, sind jedoch trotzdem schlank. Eine weibliche Lyra ist meist ebenfalls schlank und mit einer sehr ausgeprägten Sanduhrfigur, etwas breiteren Hüften und einer großen Brust (selten eine Körbchengröße unter C). Im Gegensatz zu den Männern wirkt alles an ihnen weich und dafür weniger muskulös, was täuscht, da sie als Schwimmer ihre Arme und Beine täglich trainieren.

Lyren sind dazu in der Lage, ihre langen Beine zu einer einzelnen Flosse zu verbinden, welche eine Länge zwischen 2 bis 3 Metern hat, abhängig von der Körpergröße der Lyra.

Haut

Die Hautfarbe einer Lyra ist abhängig von ihrem Lebensraum. Je tiefer sie im Meer lebt und je seltener sie an die Oberfläche kommt, desto blasser ist auch ihre Haut, allerdings bräunt ihre Haut auch bei längerem Sonnenkontakt schneller nach. Trotzdem sind Lyren allgemein eher blass und ihre Haut besitzt einen unnatürlichen silbernen Schimmer, welcher durch das ebenfalls silberne Blut der Lyren ausgelöst wird. An Land sieht man bei genauerem hinsehen eine sehr blasse Schuppenzeichnung besonders auf den Beinen und bis zur Taille der Lyra, welche jedoch keine Farbe besitzt. Dies ändert sich bei Wasserkontakt, der die bunten Fischschuppen in ihren verschiedenen Farben deutlich erkennbar und auch spürbar macht. Sie reichen bei den männlichen Lyren bis zur Taille und dünnen dann aus, bei einer weiblichen Lyra bedecken sie auch noch die Brust, jedoch nicht den Rücken oder den Bauch. Schuppenfärbungen sind in jeder erdenkbaren Farbe möglich, jedoch sind die häufigst vokommenden Farben entweder blaue bis grün oder sandfarben bis braun. Seltener kommen die Farben lila oder gelb bis rot vor, silbern es ebenfalls untypisch und eine Lyra mit schwarzer oder weißer Flosse wird höchstens einmal in einem Jahrtausend geboren. Bei Stimmungs- oder Temperaturschwankungen kann die Schuppenzeichnung blasser oder kräftiger erscheinen. Die Farbgebung der Schuppen und Flosse ist nicht vererbbar.

Eine weitere Veränderung die bei den Lyren in bestimmten Situationen auftritt ist eine silberne Hautzeichnung in Form eines Halbmondes, welche sich auf der Stirn der Lyren befindet, allerdings nur im Licht des Vollmondes sichtbar wird.

Gesicht

Das Gesicht einer Lyra ist länger als das von normalen Menschen und hat eine hohe Stirn. Von Natur aus haben männliche Lyren markante Gesichter, mit einer geraden Nase und gut erkennbaren Wangenknochen. Die weiblichen Lyren haben feinere Gesichtszüge, mit einer schmalen Nase und ebenfalls sichtbaren Wangenknochen. Ihre Lippen haben einen feinen rosanen Ton und sind in der Regel voll. Ihre Augen sind größer als die von männlichen Lyren, und besonders in ihren ersten 70 Lebensjahren geben sie ihnen ein kindliches unschuldiges Aussehen. Mögliche Augenfarben der Lyren sind silbern, golden, blau, grün, grau, braun, violett und rötlich, sowie die Mischfarben aus diesen. Lyren haben durchwegweiße Zähne, was auch daran liegt, dass ihr Gebiss wie das eines Haies funktioniert, mit einer doppelten Reihe Zähne (die zweite Reihe bleibt stehts verborgen) und wenn sie einen Zahn verlieren, wird dieser stets aus der hinteren Reihe ersetzt, welche immer wieder nachwächst. Eine Lyra ist in der Lage, ihren Mund erstaunlich weit zu öffnen und kann, wenn sie jemanden anfaucht mehr Zähne zeigen, als es irgendjemandem lieb ist. Wenn dies geschieht verzieht sich ihr Gesicht auch nach hinten, ähnlich einer Raubkatze, sodass sich ihre Stirn in Falten legt, während sich ihre Augen zu Schlitzen verengen und Wangenknochen noch spitzer hervortreten.

Haare

Außer auf dem Kopf, im Gesicht und an den Armen besitzen Lyren keinerlei Körperbehaarung, da ihre Haut ja von der Brust an abwärts mit Schuppen bedeckt ist.

Mögliche Haarfarben der Lyren sind silbern und weiß, sowie verschiedene Variationen von blond, rot, braun, grau, grün, blau oder hellem violett, doch auch schwarz ist als Haarfarbe möglich (wenn auch selten). Meist ähnelt die Haarfarbe der Farbe der Schuppen, sie kann allerdings auch stark abweichen.

Eine typische Frisur oder Haarlänge gibt es bei den Lyren nicht, wobei die Haare einer weiblichen Lyra traditionell länger als die des Mannes sind und dessen Haare selten länger als bis zu den Schultern reichen und teilweise rasiert sind. Es ist hingegen allerdings üblich, dass ein Mann erst einen Bad tragen darf, wenn er eine Partnerin gefunden hat.

Die Haare der meisten Lyren sind glatt oder gewellt, Locken sind eher selten.

Aufgrund der Lebensweise der Lyren tragen sie ihre Haare meist in (geflochtenen) Zöpfen oder hochsteckfrisuren, damit sie sich nicht an Korallen oder Felsen verharken.

Kleidung

Im Meer tragen Lyren keinerlei Bekleidung außer ihrem Schmuck.

An Land tragen Lyren fließende helle Stoffe, die entweder aus normaler oder Seeseide gewonnen werden, doch verlassen die Lyren ihre Städte unter dem Meer nur noch selten und dann meist in mehr oder weniger unauffälliger Rüstung.

Schmuck

Zum Schmuck der Lyren zählen Ketten, Armreife, Ringe, Stirnbänder, Diademen, Tücher und Schwanzketten, sowie Ohrringe, meist gefertigt aus Seeseide, allerdings auch aus Metallen wie Silber oder Gold, sowie Lederbändern vom Land, welche als Anhänger Perlen, Zähne, Korallen oder Edelsteine (meist Kristalle), welche oft zu einer Mondform geschliffen werden.

Ähnlich des Stirnmondes, welcher nur im Licht des Vollmondes sichtbar wird, können sich die Lyren auch selbst solche Male zufügen, eine Kunst, die nur wenige beherrschen und die recht schmerzhaft ist, allerdings nur etwa ein Lebensjahr hält.

Auftreten

Lyren nehmen stets eine aufrechte, elegante Haltung ein, welche sie noch größer erscheinen lässt. Die Frauen bewegen sich in schwungvollen fließenden Bewegungen, wie auch die Männer, doch bei ihnen sind diese doch noch etwas kantiger.

Wirkung

Die Wirkung einer Lyra auf andere kann sehr stark variieren und reicht von verführerisch und liebenswürdig über arrogant zu bedrohlich und einschüchternd, je nach Laune der Person. Trotzdem gelten sie bei den meisten als auffallend hübsch und haben bei der Betörung des anderen Geschlechts oft gute Chancen, da sie bei dem geringsten sexuellen Interesse eine magische Anziehungskraft entfalten können, die durch Berührung noch gesteigert wird und besonders charakterlich schwache Menschen vollständig in ihren Bann zieht und ihnen vorübergehend den Willen nimmt.

Charaktermerkmale

Der Charakter einer Lyra kann so verschieden sein wie der eines normalen Menschens. Allerdings vermitteln Lyren nach außen hin meist einen verführerischen, verspielten Charakter, was besonders im Wasser der Fall ist, wo sie von vornherein einen Vorteil haben und nichts zu befürchten haben. Anderen Völkern gegenüber verhalten sie sich normalerweise jedoch kühl und abweisend, kommen arrogant und egozentrisch rüber. Sie haben stets einen strafenden oder eingebildeten Blick. Eine Lyra spricht auch in der Anwesenheit anderer kaum und hält sich im Hintergrund, was bei ihrem Äußeren schon schwer genug ist.

Fähigkeiten

Freizeitbeschäftigungen

Die Freizeitbeschäftigungen der Lyren drehen sich zu einem großen Teil um die Musik, die fast so eine starke Bindung zu den Lyren hat, wie das Wasser an sich. Von klein auf lernen Lyren, mehrere Instrumente zu spielen, sowohl unter dem Wasser, als auch an der Luft, dies jedoch eher in Luftblasen in Höhlen, da die Lyren schon lange nicht mehr geregelt an Land leben. Sie haben eine ganze Reihe an Instrumenten entwickelt, welche noch nie das Auge eines Landbewohners erblickt haben, allerdings ist ihr bedeutsamstes Instrument noch immer ihre Stimme. Es heißt, wer nie eine Lyra hat singen hören, hat nicht die leiseste Ahnung welche Ausmaße die Kunst erreichen kann. Eine normale Stimme umfasst etwa 2 Oktaven, die Stimme der Lyren hingegen mindestens 10. Sie sind außerdem in der Lage die Gesänge der Wale zu imitieren, wie auch die Stimmen der Feldermäuse, die für die meisten nicht einmal hörbar sind. Bei jeglichen Feierlichkeiten wird gesungen, wie auch an den meisten normalen Tagen in der Familie, wobei Worte nicht immer nötig sind, da allein Töne Träger von Geschichten sein können. Eine weitere Fähigkeit der Lyren, die auch zu den magischen gezählt werden kann, da sie für viele so wirkt, ist die Kommunikation über weite Strecken. Lyren können in einer Frequenz sprechen und singen, sodass man sie noch Kilometer entfernt vernehmen kann, was eigentlich unmöglich sein sollte und völlig unerklärbar scheint, da diese Kommunikation für das normale Ohr ohne technische Hilfsmittel nicht hörbar ist, für einige Tiere allerdings schon. Für die meisten wirkt diese Art der Unterhaltung allerdings wie Gedankenübertragung, da sich auch die Lippen der Lyra dabei kaum bewegen.

Eine traditionelle Sportart ist das Kunstspringen, bei dem unter der Oberfläche Schwung gesammelt wird und dann blitzschnell ein Sprung durch die Oberfläche erfolgt, welcher geprägt ist von mehreren Drehungen und Salti. In der Wertung zählt sowohl Ausführung und Kreativität, als auch Geschwindigkeit und Höhe.

Eine Hobby der jüngeren Generation ist das Studel- sowie Wellenreiten, welches von den älteren Generationen nicht gerne gesehen wird, da es auch den längeren Kontakt zur Oberfläche erfordert, was die Jugend allerdings nicht abhält.

Weitere typische und einheitliche Freizeitbeschäftigungen gibt es nicht, allerdings wird nun seit einigen Generationen jeder neuen männlichen Generation das Kämpfen beigebracht, wovon die Frauen allerdings ausgeschlossen sind.

Magie

Die Lyren gehören zu den magiebegabten Wesen. Sie schöpfen ihre Kraft aus dem Meer und dem Mond, so sind ihre Kräfte kurz vor oder nach Vollmond am stärksten, wie auch in der Nähe von Wasser.

Lyren können das Wasser kontrollieren, es schweben lassen und Formen, sowie seine Temperatur verändern, was natürlich beides nur geht, wenn sie in der Nähe von Wasser sind. Diese Fähigkeiten können zum Guten, wie auch zum Schlechten eingesetzt werden, wie zum Beispiel für den Kampf.

Eine weitere Fähigkeit der Lyren ist ihre Kunst der Manipulation, welche allerdings nur bis zu einem bestimmten Grad wirkt und bei entsprechender Vorbereitung und Erfahrungumgangen werden kann. Die Manipulation wird vereinfacht durch Augenkontakt und gelenkt durch eine bestimmte Stimmlage, weshalb der einfachste Weg ist, sich die Ohren zuzuhalten und die Augen zu schließen. Bei Bedarf könnte man auch noch selber etwas singen um sich abzulenken, bei direkten Hautkontakt wirkt dieser Schutz allerdings nicht mehr. Der betörte kann in diesem Moment so beeinflusst werden, dass er gegen seinen Willen handelt, allerdings reicht dies nicht so weit, dass er sich selbst verletzten oder sogar töten würde, zumindest ist bislang kein solcher Fall bekannt. Des Weiteren sind die Lyren in der Lage, Illusionen und Sinnestäuschungen zu verursachen, sowie einen gewissen Einfluss auf die Gefühle anderer zu haben, sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne. Manche Lyren sind auch in der Lage, die Gefühle anderer zu fühlen. Sie können auch von sich aus eine Aura ausstrahlen, sodass man in ihrer Nähe z.B. Erholung empfindet.

Die Lyren und besonders das Blut der Lyren besitzt heilende und verjüngende Kräfte, die sich bei Vollmond noch erhöhen. Die meisten Lyren tragen deswegen stehts eine Flasche mit ihrem Blut, vermischt mit Wasser bei sich, welches sie im Notfall verwenden können.

Wasserpflanzen oder Pflanzen, die außerordentlich viel Wasser beinhalten, können von Lyren (mit entsprechender Ausbildung) gelenkt / gesteuert werden.

Es gab bis jetzt noch keine Lyra, die es auch nur gewagt hat zu versuchen das Blut einer anderen Person zu bändigen. (Mögliche Anspielung auf später =)

Lyren sind in der Lage, Licht abzugeben. Sie sind wie ein mobiler Speicher für das Mondlicht und können es auch wieder abgeben, wenn es erforderlich sein sollte, allerdings haben sie nur eine geringe Lichtkapazität. Von sich aus können sie kein Licht erzeugen, sie können es nur aufnehmen und bei Zeiten wieder abgeben.

Kampfkünste

Lyren sind begnadete Kämpfer, obwohl sie ursprünglich nicht auf dem üblichen Wege kämpfen. Es stimmt, dass auch sie mit normalen Waffen wie Schwertern oder Bögen kämpfen, ihre traditionellen Waffen sind allerdings Speere, Dreizacke und Netze. Ja, Netze, denn wenn Lyren eins können, dann ist es knüpfen und knoten und wer kann noch groß kämpfen, wenn er sich ein einem solchen Geflecht wiederfindet? Weitere Kampfmethoden sind der Kampf mit dem Wasser sowie der Kampf mit den bloßen Fäusten, da männliche Lyren bekanntermaßen sehr muskulös gebaut sind und in ihrer Stärke ohne Training mit Leichtigkeit die eines normalen Menschen übertreffen können.

Verbreitung

Lebensraum

Städte

Wohnraum

Unter dem Meer sind die Bedingungen ein Haus zu bauen leicht erschwert. Viele Lyren nutzen daher die zahlreichen natürlichen Höhlen die sie am Meeresgrund vorfinden. Ob ihr Wohnraum mit Luft oder Wasser gefüllt ist, hängt ganz von seinen Bewohnern ab. Was alle Wohnungen jedoch gemeinsam haben, ist eine Öffnung in einem oder mehreren Wohnungen nach oben, durch die das wenige Sonnen- und Mondlicht hereinfallen kann, welches sich bis zum Grund durchkämpft. Beleuchtet sind die Wohnungen zudem durch bunt leuchtende Kristalle, die Licht, das auf sie fällt, speichern können und somit für eine sehr lange Zeit lang leuchten. Da viele der Kristalle hier unten wachsen, ist es eher ungewöhnlich, dass sie abgetragen werden um sie an die Öberfläche und ins Licht zu bringen. Aus diesem Grund benutzen Lyren häufig ihre Gabe, Licht zu speichern, um das Mondlicht auf die Kristalle zu übertragen. Danach müssen sie allerdings meist direkt ihren Lichthaushalt auffüllen, da die Kristalle bei weitem mehr Licht aufnehmen können als die Lyren. Eingerichtet sind durchschnittliche Lyrenwohnungen recht spärlich und oft werden dabei auch die natürlichen Formen der Höhle mit eingebunden in die Architektur. Die Küche ist meist etwas abseits von den Wohnräumen an sich, häufig in großen Gemeinschaftsküchen, da dort Wasser auf sehr hohe Temperaturen erhitzt wird, was sich natürlich auf den ganzen Raum übertragen würde. Deswegen sind die Küchen oft mit Luft gefüllt, abgesehen von den Kochstellen, um möglichst effektiv vorgehen zu können, ohne dabei andere zu gefährden. Die meisten Wohnungen der Lyren sind recht klein, bestehen auch oft nur aus ein oder zwei Räumen, da auch die Lyren dort meistens allein leben. Die Lyrenfamilien sind so komplex, dass nie alle Familienmitglieder in einer Wohnung leben könnten, weswegen eigentlich nur Zimmer zum Entspannen in diesen Höhlen sind, dass restliche Leben der Lyren spielt sich in Gemeinschaftsräumen ab.

Kultur

Geschichte

Religion

Die Lyren sind ein monotheistisches Volk. Ihre Gottheit trägt den alten Namen "Yemune" (gesprochen jämün) und wird verkörpert durch den Mond. Yemune hat kein Geschlecht im eigentlichen Sinn und kann viele Gestalten annehmen. Yemune schenkt den Lyren ihre Kraft und ihre Magie und auch das neue Leben, denn Lyrenkinder werden ausschließlich in der Nacht geboren und eine Lyra die während eines Vollmondes geboren wird, gilt als besonders gesegnet. Vereinigungen werden ebenfalls nur unter dem Vollmond gefeiert, um den Segen des Mondes zu erhalten (welcher bei einer plötzlichen Bewölkung auch versagt werden kann.

Der Mond hat eine besondere Bedeutung. Bei einer regelmäßigen Zeremonie (bei jedem Vollmond) schwimmen alle Lyren an die Oberfläche um unter dem Mond zu tanzen und neue Kräfte zu erhalten, sowohl magische, als auch Lebensenergie. Bei zunehmendem Mond nimmt auch die Macht der Lyren zu, bei abnehmendem Mond schwindet auch ihre Kraft. Das Lyren das Wasser kontrollieren können ist auch auf den Mond zurückzuführen, da er in Form der Gezeiten ebenfalls die See beherrscht.

Durch gewisse Gesänge und Rituale wird in Krisenzeiten durch eine Priesterin (stets ein Yemion oder eine Yemia) Kontakt zur Gottheit aufgenommen um Rat zu erbitten. Nur ein Yemion oder eine Yemia ist dazu in der Lage in wird früh darin ausgebildet.

Festlichkeiten

Zu den Festlichkeiten gehören die Vollmond-Rituale. Bei ihnen treten/schwimmen alle Lyren in das direkte Licht des Mondes um von ihm Kraft zu erhalten und es wird gesungen und getanzt. In dieser Nacht werden traditionell Blutopfer dargebracht (wobei keine Lyra stirbt). Es ist nicht verboten, dass andere Rassen an den Festlichkeiten teilhaben oder diese beobachten.

Bei besonderen Monden wie Mond- oder der Sonnenfinsternis, oder Monden in anderen Farben als üblich, wie z.B. der Blutmond, der Erdbeermond, der Honigmond, der Goldmond etc. werden ebenfalls Feste gefeiert, allerdings kleine private Feiern.

Das einzige Großereignis an dem alle Lyren aus allen Meeren zusammenkommen ist zum ersten Vollmond nach der Sommersonnenwende. Bei diesem Großereignis werden alle die gefeiert, die in diesem Jahr das Erwachsenenalter erreichen, besonder der Yemion oder die Yemia einer Familie. Die Feier dauert insgesamt zwei Tage und findet auf einer Insel im Meer statt, die bei den Lyren als ihr heiligster Ort gilt. Keine andere Rasse hat seit vielen Jahren diese Insel betreten, früher wurden allerdings auch aus allen Völkern Gäste eingeladen, es war somit ein riesiges Großereignis, bei welchem auch die Freundschaft und der Zusammenhalt zwischen den Völkern gestärkt wurde. Seit dem großen Krieg ist dies nicht mehr vorgekommen.

Soziale Strukturen

Familienstrukturen

Alltag

Vorlieben und Abneigungen

Verwaltung

Politik

Justizwesen

Wirtschaft

Beziehung zu anderen Völkern

Ruf und Aberglaube

Die Lyren gelten mit als eines der sagenumwobensten Völker ganz Venterras, was an ihrer abgeschiedenen Lebensweise liegt. Ohne ihre Hilfe ist es keinem anderen Wesen möglich, ihre Städte zu betreten und schon immer lebten die Lyren sehr zurückgezogen.

Es gibt viele Geschichten und Mythen um sie, die zwar auf einigen Tatsachen beruhen, doch meist weit von der Wirklichkeit abweichen.

So heißt es zum Beispiel, dass der Kuss einer Lyra Glück bringe, man sich beim Erwerb allerdings der Gefahr aussetzte, von ihnen hypnotisiert und unter Wasser gelockt zu werden, wo sie einen zum Ertrinken in die Tiefe ziehen.

Des Weiteren heißt es, dass man, würde man das Blut einer Lyra trinken, das ewige Leben erreichen können, was wohl auf die heilsamen Kräfte des Lyrenblutes zurück geht, allerdings nicht einmal die Lyren selbst ewig leben, obwohl sich dieses Gerücht hartnäckig hält.

Weniger bekannt, besonders in unzivilisierteren Gegenden, ist jedoch, dass Lyren nicht immer eine Schwanzflosse tragen, was für die gebildeteren Bewohner Venterras sehr erstaunlich scheinen mag, da man ja auch schon auf dem Land Lyren gesehen hatte und ab und an auch Lyren das Festland besuchten, um mit den anderen Völkern zu handeln.

Das allgemeine Verhältnis der Lyren zu ihren Mitmenschen ist jedoch sehr schlecht, gerade aus ihrer Sicht. Über Jahre wurden immer wieder Lyren gefangengenommen und als Sklaven gehalten, oder aus eigennützigen Gründen zu Tode gefoltert. Gerade weibliche Lyren haben einen hohen Marktwert und werden auch als Sexsklaven verkauft. Bei unmenschlichen Bedingungen müssen sie ihr Leben fristen, bis sie langsam dahin siechen, oder vertrocken, da sie keinen ausreichenden Wasserkontakt bekommen. Dies ist wohl der Hauptgrund, warum seit vielen Generationen kaum noch Kontakt zur Außenwelt besteht und sich die Lyren in ihre Unterwasserwelt zurück gezogen haben. Ausnahmen bilden Märkte, bei denen die Lyren jedoch nie in kleineren Gruppen als 10 Kriegern erscheinen, stets bis an die Zähne bewaffnet und nie befindet sich eine Frau unter ihnen, erst recht kein Kind.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki